Ausstellung & Montage
Kuratorisch präzise Hängung, sichere Aufstellung und ruhige Feineinstellung für Einzelwerke und komplexe Ensembles. Wir begleiten Projekte für Museen, Galerien und private Sammler:innen – sauber, strukturiert und nachvollziehbar.
Was umfasst die Ausstellung & Montage?
Ausstellungsmontage bedeutet weit mehr als das einfache Aufhängen eines Werkes. Es geht um kuratorische Ausrichtung, exakte Achsen, ruhige Handhabung und eine saubere Übergabe. Jedes Werk erhält eine Position, die sowohl dem Raum als auch dem kuratorischen Konzept gerecht wird.
Wir arbeiten für Museen, Galerien, Ausstellungshäuser und private Sammler:innen. Unsere Teams analysieren Raumstruktur, Höhenlinien, Sichtachsen und Lichtverhältnisse – und setzen diese mit mathematischer Genauigkeit in der Hängung und Aufstellung um.
Vorbereitung der Hängung & Aufstellung
Jede Ausstellung beginnt mit einer präzisen Vorbereitung. Bevor ein Werk an die Wand gelangt oder eine Skulptur ihren Platz im Raum findet, analysieren wir alle relevanten Faktoren: Architektur, Linienführung, Licht, Blickachsen, Maße und die kuratorische Intention. Auf dieser Basis entsteht ein Aufbauplan, der sowohl dem Werk als auch dem Raum gerecht wird.
Analyse des Raumes
Wir nehmen Höhenlinien, Wandstrukturen, Abstände und architektonische Elemente genau auf. Sichtachsen werden geprüft, Lichtverhältnisse beurteilt und mögliche Positionen anhand des kuratorischen Konzeptes verglichen. Dadurch entsteht eine räumliche Grundlage, die später die Hängung logisch, klar und harmonisch wirken lässt.
Prüfung der Werke
Jedes Werk wird hinsichtlich Größe, Gewicht, Material und Empfindlichkeiten betrachtet. Besonders relevant sind Rahmen, Glasflächen, Aufbauten oder mehrteilige Elemente. Diese Informationen bestimmen die Wahl der Befestigungspunkte, Abstände und der späteren Feinjustierung. So wird jedes Werk ruhig und kontrolliert an seine vorgesehene Stelle gebracht.
Präzise Hängung von Gemälden
Eine professionelle Hängung verbindet kuratorische Präzision mit handwerklicher Genauigkeit. Jede Höhe, jede Achse und jeder Abstand beeinflusst die Wirkung eines Werkes im Raum. Deshalb arbeiten wir mit klaren Linien, Messpunkten und ruhigen Bewegungen, damit jede Position sichtbar stimmig wirkt und mit dem Raum harmoniert.
Exakte Wandabstände & Achsen
Wir definieren klare Höhenlinien und wandeln kuratorische Konzepte in präzise Messwerte um. Ob Einzelwerk, Serie oder Diptychon – jedes Stück erhält einen exakten Bezug zu Fluchtlinien, Wandachsen und den angrenzenden Werken. Dadurch entsteht ein ruhiges, ausgewogenes Gesamtbild, das Besucher:innen intuitiv als stimmig wahrnehmen.
Sichere Befestigungspunkte
Befestigungen werden so gewählt, dass sie das Werk ruhig tragen und eine saubere Linienführung ermöglichen. Je nach Material, Rahmen oder Aufbau verwenden wir verschiedene Systeme und definieren eindeutige Griffpunkte. Ziel ist eine stabile, klare Position, die sowohl optisch als auch technisch überzeugt.
Aufstellung von Skulpturen & Objekten
Dreidimensionale Werke erfordern eine besonders vorausschauende Planung. Gewicht, Standfläche, Linienführung und die Interaktion mit dem Raum bestimmen, wie ein Objekt wirkt. Durch klare Abläufe, ruhige Bewegungen und abgestimmte Hilfsmittel sorgen wir dafür, dass jede Skulptur sicher gesetzt wird und ihre Position souverän hält – ohne unnötige Belastungen für Werk oder Umgebung.
Positionierung & Stabilität
Wir bestimmen die genaue Position anhand von Lichtführung, Blickbeziehungen und Raumachsen. Anschließend prüfen wir die Standfestigkeit und gleichen minimale Abweichungen aus. Ziel ist eine ruhige, ausbalancierte Aufstellung, bei der das Objekt weder gekippt noch gestaucht wirkt – sondern klar, sicher und überzeugend im Raum steht.
Sockel, Podeste & Zwischenstützen
Für schwere oder ungewöhnlich geformte Werke setzen wir passende Unterbauten ein. Podeste, Sockel oder Zwischenstützen werden so gewählt, dass sie das Werk harmonisch präsentieren und gleichzeitig für Ruhe und Gleichgewicht sorgen. Die Materialien und Höhen stimmen wir auf die Ausstellungssituation ab – für ein Gesamtbild, das professionell wirkt und die Formensprache des Werkes unterstützt.
Aufstellung von Skulpturen & Objekten
Dreidimensionale Werke erfordern eine besonders vorausschauende Planung. Gewicht, Standfläche, Linienführung und die Interaktion mit dem Raum bestimmen, wie ein Objekt wirkt. Durch klare Abläufe, ruhige Bewegungen und abgestimmte Hilfsmittel sorgen wir dafür, dass jede Skulptur sicher gesetzt wird und ihre Position souverän hält – ohne unnötige Belastungen für Werk oder Umgebung.
Positionierung & Stabilität
Wir bestimmen die genaue Position anhand von Lichtführung, Blickbeziehungen und Raumachsen. Anschließend prüfen wir die Standfestigkeit und gleichen minimale Abweichungen aus. Ziel ist eine ruhige, ausbalancierte Aufstellung, bei der das Objekt weder gekippt noch gestaucht wirkt – sondern klar, sicher und überzeugend im Raum steht.
Sockel, Podeste & Zwischenstützen
Für schwere oder ungewöhnlich geformte Werke setzen wir passende Unterbauten ein. Podeste, Sockel oder Zwischenstützen werden so gewählt, dass sie das Werk harmonisch präsentieren und gleichzeitig für Ruhe und Gleichgewicht sorgen. Die Materialien und Höhen stimmen wir auf die Ausstellungssituation ab – für ein Gesamtbild, das professionell wirkt und die Formensprache des Werkes unterstützt.
Serien, Reihen & raumbezogene Werke
Mehrteilige Arbeiten verlangen ein Zusammenspiel aus exakter Vermessung, gestalterischer Balance und klarer Linienführung. Serien müssen sowohl einzeln wirken als auch gemeinsam eine starke Erzählung ergeben. Raumbezogene Werke wiederum orientieren sich an Architektur, Perspektive und Bewegungsrichtungen der Besucher:innen. Wir verbinden diese Faktoren zu einem harmonischen Aufbau, der in sich geschlossen und zugleich flexibel bleibt.
Präzise Abstände & Gruppierung
Wir definieren klare Abstände, die den Rhythmus der Serie tragen. Wiederkehrende Elemente werden aufeinander abgestimmt, sodass der Aufbau weder gedrängt noch zu weitläufig wirkt. Durch gleichmäßige Höhen, Linien und Übergänge entsteht eine visuelle Struktur, die das Konzept der Serie deutlich hervorhebt.
Raumbezug & kuratorische Intention
Bei raumbezogenen Werken analysieren wir Linien der Architektur, Lichtführung und die natürlichen Bewegungswege im Raum. Auf dieser Grundlage wählen wir Positionen, die das Werk stärken und gleichzeitig das kuratorische Konzept klar transportieren. Das Ergebnis ist ein Aufbau, der Werk und Raum in eine gemeinsame Wirkung bringt.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie lange dauert die Montage einer Ausstellung?
Die Dauer richtet sich nach Anzahl der Werke, Komplexität der Installation und Größe der Räume. Für kleinere Hängungen genügt oft ein einzelner Termin, während umfangreiche Projekte einen detaillierten Zeitplan erhalten.
Können Gemälde, Skulpturen und Objekte am selben Tag positioniert werden?
Ja. Wir kombinieren Hängung, Aufstellung und Feineinstellung in einem durchgängigen Ablauf, sofern die räumlichen Bedingungen dies zulassen.
Arbeiten Sie nach kuratorischen Vorgaben?
Selbstverständlich. Wir setzen bestehende Konzepte präzise um, beraten aber auch bei Bedarf zu Höhenlinien, Achsen und räumlicher Wirkung.
Wie gehen Sie mit empfindlichen Oberflächen um?
Alle Kontaktpunkte werden gezielt geschützt. Rahmen, Glasflächen, strukturelle Elemente und besondere Oberflächen erhalten eine abgestimmte Behandlung.
Können Sie Werkserien oder Reihen exakt ausrichten?
Ja. Serien und Reihen erhalten definierte Rhythmen, Abstände und gemeinsame Höhen – damit die Gesamtwirkung klar strukturiert bleibt.
Welche Hilfsmittel nutzen Sie für schwere Objekte?
Je nach Situation kommen Tragehilfen, Wagen, Hebesysteme und stabile Unterbauten zum Einsatz, um ruhige, kontrollierte Bewegungen zu ermöglichen.
Bieten Sie auch die Dokumentation der finalen Positionen an?
Auf Wunsch erstellen wir Fotoprotokolle oder schriftliche Positionsangaben für spätere Referenzen oder Folgeausstellungen.
Kann eine Hängung auch in historischen Gebäuden durchgeführt werden?
Ja. Wir planen Zugänge, Wege und Befestigungsstellen besonders sorgfältig, um sowohl Werk als auch Umgebung zu schützen.
Arbeiten Sie für private Sammlungen?
Sehr häufig. Viele Auftraggeber schätzen die diskrete, ruhige Arbeitsweise unseres Teams und die präzise Umsetzung in Wohnräumen.
Wie erfolgt die Übergabe einer fertigen Ausstellung?
Nach der Feineinstellung führen wir eine gemeinsame Abschlusskontrolle durch und besprechen wichtige Details sowie gewünschte Dokumentationen.
Experten-Tipps für einen stimmigen Ausstellungsaufbau
1. Ruhige Höhenlinien wählen
Eine durchgängige Augenhöhe sorgt dafür, dass Besucher:innen den Raum intuitiv erfassen. Besonders bei Serien entsteht so ein harmonisches, strukturiertes Gesamtbild.
2. Blickachsen berücksichtigen
Werke entfalten mehr Präsenz, wenn sie entlang klarer Sichtlinien platziert werden. Schon kleine Verschiebungen können die Wirkung deutlich verändern.
3. Abstand nicht zu knapp wählen
Werke benötigen Raum, um einzeln wahrgenommen zu werden. Größere Formate profitieren von zusätzlichen Abständen, die ihre Präsenz stärken.
4. Licht als Gestaltungsmittel nutzen
Gezielt gesetztes Licht kann Texturen hervorheben und eine ruhige Atmosphäre schaffen. Eine ausgewogene Beleuchtung ist entscheidend für die Wirkung des Raumes.
5. Vorab alle Maße prüfen
Türen, Wege und Positionen sollten vor Beginn der Arbeit vermessen werden. Dadurch verlaufen Aufbau und Positionierung später ruhig und ohne Unterbrechungen.
6. Werke erst nach der Positionierung feinjustieren
Erst wenn alle Werke hängen oder stehen, beginnt die Feinkorrektur. So entsteht ein Gesamtbild, das stimmig und ausgewogen wirkt.
Lichtführung & Präsentation im Raum
Licht bestimmt maßgeblich, wie ein Werk wahrgenommen wird. Die Atmosphäre des Raumes, die Intensität der Beleuchtung und die Richtung der Strahlen beeinflussen Tiefe, Struktur und Farbwirkung. Damit jedes Werk seine beste Präsenz entfalten kann, stimmen wir Lichtzonen und Ausrichtung auf das kuratorische Konzept ab und sorgen für eine gleichmäßige, ruhige Wahrnehmung beim Betreten des Raumes.
Akzentuierte Beleuchtung
Durch gezielte Lichtpunkte heben wir Details hervor, die das Werk charakterisieren: Texturen, Schichten, Farbverläufe oder räumliche Übergänge. Die Beleuchtung wird so gesetzt, dass sie das Werk stärkt und gleichzeitig angenehm wirkt — ohne harte Schatten oder störende Reflexe.
Gleichmäßige Lichtverteilung
In Ausstellungen mit mehreren Werken achten wir darauf, dass sich die Lichtführung nicht überschneidet oder einzelne Zonen überstrahlt. Einheitliche Intensitäten sorgen dafür, dass Besucher:innen den Raum ruhig erfassen können und die Werke ihre Wirkung ohne Ablenkungen entfalten.